Fashion | September 30, 2014

MY VISIT TO MAISON MICHEL

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Well, most of the time everything turns out differently than expected. Before we left for Paris I was a 100% sure, I would be coming back with a hat by Maison Michel. Unfortunately it didn’t happen and I will tell you why.

 

I visited the store in Rue Cambon twice right opposite Tom Ford. I really liked the pop up store which will be there until November. It’s small and cute. You can probably imagine that it was quite crowded. My husband thought the situation to be totally surreal. Those girls in the store behaved as if from tomorrow there would be no more hats available in all Paris. The fact that I was the oldest in the store is fine by me (apart from the two gents who accompanied their young partners) but I somehow felt fat and totally unattractive. I was the only one not wearing heels but honestly if you walk around Paris all day long, only flats work for me. I read that Rosie Huntington (the well-known Victoria Secret model) was supposed to be in the store the same weekend so it’s probably no wonder I felt ugly.

 

Back to the hats: I really loved them and I noticed all hats looked great on everybody. They also looked good on me. The only problem was that when I was in the store every hat was available only once. The 2 hats that I took into consideration for their colour looked partly worn out which is due to the fact that they go through so many hands a day and are tried on by lots of girls. I just want to emphasise that they are not vintage but new hats with the cheapest ones available from 350 Euros. I was actually willing to spend that money if the hats would have been flawless. And because they weren’t I left the store both times empty-handed.

 

This is how great my planning worked.

 
Additionally I find it extremely interesting how a brand gets tons of attention. Maison Michel has been getting a lot of press recently, probably also because so many celebrities wear their hats. Of course it makes people wanting them too. I saw some girls on Rue Saint Honoré wearing the famous hat with the distinct ‘M’, one of them wearing a far too small one but I figure it was just about showing off. It just makes me wonder. Do you really have to spend that much money to own something that others can’t afford? I don’t know. For me lots of factors come into play and if one factor differs so much from what I expected, I don’t do it. I don’t have to do everything do I?

 
 
 

Tja, meistens kommt doch alles anders als man es tatsächlich erwartet. Bevor wir nach Paris abgereist sind, war ich absolut sicher, mit einem Hut von Maison Michel zurückzukommen. Ist nicht passiert. Leider. Warum will ich Euch gern sagen.

 

Ich war zweimal in dem Geschäft in der Rue Cambon, gleich gegenüber von Tom Ford. Der Pop up Store, der noch bis November dort ist, hat mir gut gefallen. Er ist klein und knuffig. Ihr könnt Euch vorstellen, dass er ziemlich voll war. Mein Mann fand die ganze Szenerie surreal, wie er es nannte. Die jungen Frauen, die dort waren, verhielten sich als gäbe es morgen in ganz Paris keine Hüte mehr. Dass ich in dem Geschäft die Älteste war, damit kann ich gut leben (abgesehen von den zwei Herren, die mit ihrer jungen Begleitung dort waren, die waren älter als ich) aber irgendwie fühlte ich mich dort dick und total unattraktiv. Ich war die einzige, die keine High Heels trug aber ehrlich, wenn ich den ganzen Tag in Paris auf den Beinen bin, gehen bei mir wirklich nur flache Schuhe. Ich habe gehört, dass an dem gleichen Wochenende als ich dort war auch Rosie Huntington, das Victoria Secret Model, bei Maison Michel gesichtet wurde. Vielleicht also kein Wunder, dass ich mich hässlich fühlte.

 

Zurück zu den Hüten: Die fand ich total schön und mir ist aufgefallen, dass jeder in den Hüten wirklich gut aussah. Auch mir standen sie. Das Problem war nur, dass es alle Hüte nur einmal gab, zumindest als ich dort war. Die 2 Hüte, die farblich für mich in Frage gekommen wären, sahen teilweise schon recht abgegriffen aus und so viele Leute probieren sie täglich an. Betonen möchte ich, dass es sich nicht um Vintage Stücke handelt, sondern um neue Hüte. Die Günstigsten liegen bei 350 Euro. Ein Preis, den ich bereit gewesen bin zu zahlen, wenn das gute Stück einwandfrei gewesen wäre. Das war es leider nicht und so bin ich beide Male mit leeren Händen aus dem Laden gegangen.

 

So geht das, wenn man etwas plant.

 

Nebenbei finde ich es immer wieder interessant, wie Marken Aufmerksamkeit bekommen. Dadurch, dass viele Promis die Hüte tragen, ist Maison Michel sehr in den Medien vertreten. Das führt natürlich dazu, dass auch andere die Hüte möchten. Ich habe ein paar Mädchen in der Rue Saint Honoré gesehen, die einen Hut mit dem auffälligen ‘M’ trugen aber bei einer war er viel zu klein. Darüber mache ich mir dann Gedanken. Muss man einfach nur viel Geld ausgeben, um etwas zu besitzen, von dem man denkt, dass sich das andere nicht leisten können? Also ich weiß nicht recht. Für mich spielen da auch andere Faktoren eine Rolle und wenn ein Faktor von meinen Erwartungen erheblich abweicht, dann mache ich es eben nicht. Ich muss ja nicht alles mitmachen…

 

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